Konferenz in Heidelberg vom 25. – 27. Mai 2017

Zum Thema Diagnostik gibt es in der systemischen Therapie- und Beratungsszene eine grosse Vielfalt von Meinungen. Aus radikal konstruktivistischer Sicht auf der einen Seite des Kontinuums wird ihr mit grösster Skepsis begegnet – auf der anderen Seite haben systemische PraktikerInnen tagtäglich mit Diagnostik und Diagnosen im Kontext von Berichten, Versicherungen und institutionellen Anforderungen zu tun. Diesem Themenspektrum stellt sich die Konferenz, auch im Hinblick auf die Entwicklungen in Deutschland, wo Systemische Therapie als zukünftiges „Richtlinienverfahren“ vielleicht schon bald mit der deutschen Gesundheitsbürokratie in Einklang gebracht werden muss.

Der Schwerpunkt der Konferenz soll auf dem Dialog zwischen verschiedenen Positionen liegen und in praxisorientierten Workshops auf der Vermittlung von Wissen, Konzepten und Methoden. Das Themenspektrum ist breit: Forensik, Bindung, Schematherapie, Persönlichkeitsstörung, Störung des Sozialverhaltens, Burnout, Ressourcenorientierte Diagnostik, Suizidalität, Mutismus, Ethik, Abschaffung von DSM und ICD, uvam… Wie üblich schaut die systemische Welt über den eigenen Tellerrand hinaus, etwa mit Themen wie OPD oder Schematherapie.

Auf der Tagung gibt’s nur wenige Plenarveranstaltungen. Illustre Namen von ReferentInnen und OrganisatorInnen bieten sie trotzdem: Ulrike Borst, Michael B. Buchholz, Peter Fiedler, Jürgen Krisz, Otto F. Kernberg, Tom Levold, Hans Lieb, Manfred Lütz, Wilhelm Rothaus, Martin Rufer, Fritz B. Simon, Bernhard Trenkle.

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2018-01-20T14:06:10+00:00Februar 7th, 2017|
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