SYSTEMIS
Mitgliederversammlung & Fachnachmittag
VOLKSHAUS ZÜRICH
11. April 2026
Mitgliederversammlung
10.15 – 12.15
Neben verbandsüblichen Traktanden, informieren wir Sie in der Mitgliederversammlung über aktuelle Projekte und verabschieden uns von unserem Vorstandsmitglied, Gitti Mahn und unserer langjährigen Revisorin Bea Schild.
Fachnachmittag
14.00 – ca. 18.00 – mit anschliessendem Apéro
Im Rahmen des diesjährigen Fachnachmittags setzen wir uns mit Veränderungen auseinander. Der Gewinner des Psychologieaward 2024, Klaus Eidenschink, gewährt uns einen Einblick in seine Überelgungen und Erfahrungen zur Metatheorie der Veränderung.
Anstelle von Workshops haben wir dieses Jahr für Sie ein Inputreferat und eine anschliessende Podiumsdiskussion organisiert. Für die Podiumsdiskussion konnten wir unsere Mitglieder Ulrike Borst, Martin Rufer und Eva Schirmer gewinnen, die ihrerseits viel Erfahrung mit Veränderungspozessen haben. Wir freuen uns auf eine vielfältige, interprofessionelle Runde.
Zu den Personen:
Klaus Eidenschink ist Wanderer zwischen den professionellen und theoretischen Welten und im Kern so etwas, das man früher Privatgelehrter genannt hat. Er erforscht seit 30 Jahren wie Menschen, Teams und Organisationen sich verändern und warum Veränderungsversuche so oft schief gehen. Daraus ist ein Konzept erwachsen, das sich „Metatheorie der Veränderung“ nennt und dazu dient, Veränderungswissen vieler unterschiedlicher Disziplinen und Schulen zu verknüpfen. Sein Buch „Kunst des Konflikts. Konflikte schüren und beruhigen lernen“ ist zum Bestseller geworden. 2024 war er Preisträger des Psychologie Awards, dem Innovationspreis für angewandte Psychologie. Er arbeitet als Ausbilder für Coaches, psychologische Berater, Trainer und Führungskräfte sowie als Exekutive-Coach und Konfliktberater.
Ulrike Borst war lange in der Psychiatrie und ist heute in zwei Praxen tätig – als Grenzgängerin zwischen Zürich und Konstanz. Da war und ist sehr oft die Frage: Wie ändert sich der Mensch? Wie ändere ich mich? Kann ich jemand Anderen ändern? Welche Veränderungen in der Gesellschaft bilden neue Herausforderungen für Einzelne, Paare und Familien? – In vielen Büchern und Artikeln, Weiterbildungen und Workshops hat sie unermüdlich den Wert des Lernens (auch eine Form der Veränderung!) propagiert.
Eva Schirmer richtet ihren systemischen Blick mit besonderer Neugier auf das «innere System». Die Arbeit mit Ego-States ist über viele Jahre zu einer therapeutischen Heimat geworden. Das Erkennen der inneren Dynamiken versteht sie oft als Detektivarbeit: Wie setzen sich Muster zusammen, wie wirken sie sich aus? Für nachhaltige Veränderungsprozesse ist es für sie entscheidend, diese Zusammenhänge einzubeziehen und zu integrieren. Sie arbeitet in eigener Praxis in Zürich als Psychotherapeutin, Supervisorin und Dozentin.
Martin Rufer Psychologe und Psychotherapeut, der sich als ehemaliger, aber wissenschaftlich stets interessierter Vollblutpraktiker seit dem Ende seiner Berufstätigkeit (Ende 2024) durch diesen Veränderungsprozess nun nur noch den Rändern des Berufsfeldes entlang bewegt. Dies aber als interessierter Beobachter u.a. auch für die Frage, was, wie und warum sich in der Zeit, Denk-, Verhaltens- und Emotionsmuster und Strukturen (nicht) verändern, nicht nur in therapeutischen, sozialen und politischen Kontexten, sondern vor allem auch aus der Innenperspektive eigener Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
Programm im Detail
14.00-15.30 Inputreferat Klaus Eidenschink
15.30-16.00 Pause
16.00-ca. 18.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Klaus Eidenschink, Ulrike Borst, Martin Rufer und Eva Schirmer
Ab 18.00 Uhr Apéro
Die Zeiten können leicht abweichen.